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auf hohem niveau

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programm  herbst winter weihnachten

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neu Die Theater Werkstatt für Kinder, Jugendliche und Schulklassen

musik | kabarett | theater | für die ganze familie

  • Samstag | 14. Oktober  |  19 Uhr

    AUSSTELLUNG - Petra Thullen

     

  • Samstag | 14. Oktober | 20 Uhr

    Hessische Dreidabbischkeit

    Mit Stefani Kunkel alias Hilde aus Bornheim, Rainer Weisbecker und Clajo Herrmann (u.a. Babenhäuser Pfarrerkabarett)

    haben sich auf Vorschlag des Leiters des Theaters am Park in Bad Nauheim, Ulrich Rhein, drei Solisten zusammengefunden.

    Nachdem sie den Rahmen für ein gemeinsames Auftreten gezimmert hatten und die ersten Abende im Theater am Park mit großem Zuschauer-Interesse  und Applaus über die Bühne gegangen waren, dachten die Drei: warum nur alle drittel oder halbe Jahre, wenn im Hessenland mehr möglich ist? Man mag sich, man hat die Möglichkeit, im gemeinsamen Projekt den Kollegen zuzuschauen, gemeinsam mach´s auch Spass.

    So hatte man in Windeseile bis ins kommende Jahr Verträge gemacht und tingelt etwa allmonatlich durch die hessische Region, ohne die eigene Karriere hintan stellen zu müssen.

    Spielfreude, Tempo und Liebe zum Heimatdialekt..des kommt ribber!!

  • Sonntag 15.10.  16.00

    Odenwälder Apfelherbstes: Ein kleines Apfelfest rund ums Backhaus und im Stall des Hof-Theaters.

    Ein Geschenk der Götter!

    -der Apfel in Märchen, Gedichten und Geschichten

    Böhmischer Brünnerlinggemalt von Korbinian Aigner

    Ein vergnüglicher Streifzug durch die vielfältige Literatur über den Apfel, von Adam und Eva bis zur Frau Holle, von Wilhelm Tell bis zu Heinz Erhardt. Es lesen und spielen: Ayca Basar, Larissa Blanz, Irina Maier und Jürgen Flügge.

    Für jeden Geschmack etwas dabei in dieser Lesung mit Musikeinspielungen. Die Schauspieler*innen werden Sie literarisch einstimmen auf den Genuss. Es werden kleine Köstlichkeiten vom Apfel in allen Variationen zum Verkosten angeboten!

    Und aus dem Backhaus kommt frisches Apfelgebäck! Dazu servieren wir Kaffee, Tee oder einen köstlichen Apfelbrand und Apfelwalzer. Lassen Sie sich verwöhnen, und genießen Sie kulturell - kulinarisch.

    Eintritt: 5,-€ für die Lesung

  • Freitag | 20. Oktober | 20 Uhr

    So oder so ist das Leben

    mit Ann-Kathrin Schneider und Edi Farrenkopf

    Eine Frau macht Inventur. Ann-Kathrin Schneider singt über unterschiedliche Frauentypen und deren Lebensweisen.

    Zu Gehör bringt sie sehnsuchtsvolle und ernüchterte, amüsante und sinnliche, biedere und freche, verzweifelte und leidenschaftliche Geschichten. Eine Bestandsaufnahme der Gefühle. Denn Frauen lieben, träumen, tratschen, zweifeln, jammern, lügen und betrügen, und wollen doch eigentlich nur glücklich sein. Für diesen Chanson-Abend hat Ann-Kathrin Schneider eine Vielfalt an Liedern der 1920er, 1930er, aber auch der 1960er ausgewählt. Lassen Sie sich entführen in die Zeit der Tonfilm-Schlager, Musik-Revuen und Operetten. Erinnern Sie sich an Sängerinnen wie Zarah Leander, Marlene Dietrich und Hildegard Knef. „So oder so ist das Leben“ ist ein bekanntes Lied, das auch schon Hildegard Knef

    interpretierte, und ist titelgebend für das Konzert von Ann-Kathrin Schneider mit der Begleitung von Edi Farrenkopf am Piano.

  • Samstag | 21. Oktober | 20 Uhr

    Von Köchen und Kämpfen

    Ein theatraler Gaumenschmaus! Von und mit Arthur Gander

    Albert Bosch, schon sein Großvater war Koch, sein Vater ist es noch und Albert soll ihm zur Hand gehen. Währenddessen lässt er seinen Gedanken und Erinnerungen freien Lauf. Und bereitet auf der Bühne die Mahlzeiten vor: guten Appetit!

    Arthur Gander, der großartige Schauspieler aus Straßburg, zieht als Albert zwischen Herd, Kühlschrank und dem Gastraum Bilanz über sein bisheriges Leben, insbesondere seine Lage als Elsässer.

    Albert’s Fragen, der Wein, das Öl, die Eier, die Gewürze führen ihn durch Geschichten und Erinnerungen und die Küche beginnt ein Eigenleben zu führen, während er auf der Bühne für das Publikum kocht.

    Vielleicht köcheln die Antworten für Albert auf seinem Herd?

    Allein der Duft des Essens, dargeboten in kleinen Appetithappen, verführt schon das Publikum.

  • Samstag | 28. Oktober | Uhr

    Es muss mehr als alles geben - Gerechtigkeit, Geld und Glück

    von und mit Kabbaratz

    Evelyn Wendler und Peter Hoffmann kommen nicht an Groucho Marx vorbei, denn „Das Wichtigste im Leben sind Ehrlichkeit und Fairness. Wenn du die vortäuschen kannst, dann hast du es geschafft.“ In dreißig Jahren auf den Brettern, die das Geld bedeuten, hat das Darmstädter Kabarett einige höchst originelle Perspektiven auf die Welt entwickelt. Erleben Sie den Mann, der sich nach zehn Minuten bei seiner Frau dafür entschuldigt, dass er beim Chef eine Gehaltserhöhung herausgeholt hat. Beobachten Sie im Rahmen einer Talkshow einen Sozialschmarotzer, der ziemlich aus dem Rahmen fällt. Wundern Sie sich nicht, wenn ein Schimpanse, eine Ratte, ein Krokodil und ein Goldfisch im Goldfischglas um eine Banane im Apfelbaum wetteifern. Das wird Ihnen als Chancengerechtigkeit erklärt. Entdecken Sie, warum am Wackelpudding die Verteilungsgerechtigkeit scheitert. Komik entsteht, wenn Erwartungshaltungen unterlaufen werden. Für dieses Programm brauchen Sie im Lutherjahr nicht Martins Einsicht: „Wer bekommt, was er mag, ist erfolgreich; wer mag, was er bekommt, ist glücklich.“

  • Samstag | 11. November | 20 Uhr

    Shakespeares wilde Weiber - eine Komödie

    3 wilde Weiber spielen eine Komödie über den Kampf um die Hauptrolle.

    Das dürfte gefährlich werden. Der Regisseur hat die Rolle der Lady Macbeth gleich 3 Schauspielerinnen (Natalie Stede, Sille Weiser und Julia Wynohradnyk) versprochen.

    Und die erscheinen auch wie bestellt auf der Probebühne. Überrascht, jeweils nicht die Einzige zu sein, warten sie mit Zickenterror auf den Regisseur - doch der kommt nicht.

    Es entwickelt sich ein Drama von Shakespear`schen Ausmaßen und ein Parforceritt durch das Bühnenwerk Shakespeares.

    Bis die Bombe platzt....

    Ein „Warten auf Godot“ mit Handlung. Und was für einer!

  • Donnerstag | 16. November | 20 Uhr

    Ein Jazz - Konzert der Extraklasse mit zwei preisgekrönten Musikerinnen

    Angelika Niescier (sax) und Anke Helfrich (piano)

    In Namibia und Deutschland aufgewachsen zählt Anke Helfrich aus Weinheim zweifelsohne zu den herausragenden Musikerinnen der Gegenwart. Nach ihrem Studium in den Niederlanden, ging sie mit einem Stipendium nach New York und nahm Unterricht bei u.a. Kenny Barron und Larry Goldings. Mit einem ebenso satten wie sanften Jazz gelingt der vielfach preisgekrönten Pianistin mühelos der Spagat zwischen handwerklicher Finesse und sinnlichem Erlebnis. Anke Helfrich ist seit 2011 Dozentin für Jazzpiano, Jazztheorie, Gehörbildung und Ensemble am Dr.Hoch‘s Konservatorium in Frankfurt a.M. und war zuvor 15 Jahre an der Musikhochschule Mannheim tätigt. Seit vielen Jahren gibt sie Jazzworkshops im In- und Ausland und spielt mit internationalen Musikergrößen auf der ganzen Welt.

    Eine Duo-Begegnung der besonderen Art ist ihr Zusammentreffen mit Angelika Niescier, „einer der aufregendsten Stimmen im deutschen Jazz“ Arte Kultur. Die Saxophonistin gehört zu jenen außergewöhnlichen Frauen, die seit einiger Zeit der europäischen Jazzszene neue Konturen geben. Sie ist nicht nur eine zielstrebige Künstlerin mit unbändiger Energie, reichhaltiger Tonpalette und virtuoser Technik, sondern komponiert auch für Film, Theater, Big Band, Ballett und Sinfonieorchester. Niescier hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten,

    Beide wurden mit einem ECHO ausgezeichnet, Angelika  Niescier erhielt vor Kurzem den renommierten Albert Mangelsdorf Preis und Anke Helfrich Mitte Oktober den hessischen Jazzpreis!

  • Samstag | 25. November | 20 Uhr

    Wenn das der Wähler wüsste

    Kabarett von und mit Helene Mierscheid

    Wissen wir was wir tun wenn wir wählen? Und was ist mit denen, die wir wählen- wissen die es? Was ist, wenn wir uns erwählen und nicht einfach wieder auflegen können? Dann müssen wir vier Jahre mit dem Ergebnis  leben. Aber auch nicht länger – deshalb werden die meisten Ehen nach vier Jahren wieder geschieden. Lebensberaterin Helene Mierscheid gibt in ihrem neuen Programm rund ums Wählen  überraschende Einblicke in unser Seelenleben und das unserer Politiker, denn an ihrer Lebensberaterpraxis kommt keiner vorbei. Wie auch – sie liegt ja mitten im Regierungsviertel. Die Zuschauer dürfen sich wieder mit Sorgenzetteln beteiligen und am Ende gibt es eine Überraschung. Helene ist vom Fach – sie hat zehn Jahre in der Politik gearbeitet. Jetzt macht sie nur noch freiwillig Kabarett und das vom Feinsten:

    Laudatio Jurypreis Reinheimer Satirelöwe: „Authentisch und sympathisch selbstironisch beeindruckte sie die Jury mit ihrer Präsenz und der gekonnten Verknüpfung privater mit politischen Inhalten. Helene Mierscheid steht für temporeiche pralle Satire auf der Höhe ihrer Zeit.“ - Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen, Pointen geladenen Abend

  • Samstag | 9. Dezember | 20 Uhr

    Die Zwei von der Klangstelle

    Die 1920er und 30er Jahre - eine Hommage mit Dr. Markus Weber, am Klavier – Dieter Scheithe

    Was für eine Zeit: die Dekadenz der Charleston-Generation, der bröckelnde Wohlstand, die zunehmende Armut, die Populisten, der Fremdenhass. Eine Zeit, die unserer erschreckend ähnlich ist. Eine Zeit zwischen zwei Weltkriegen, zwischen Kaiserreich, Weimarer Republik und Diktatur. Aber es war auch die Zeit der schillernden Unterhaltung. Und gerade die Chansons dieser Zeit sind bis heute Zeugen dieser Epoche.

    Erleben Sie einen Abend mit Melodien und Liedern, die man immer wieder gerne hört, eingebettet in den Zeithintergrund und bestückt mit literarischen Kostbarkeiten von Ringelnatz, Tucholsky und Erich Kästner.

    Der musikalische Bogen reicht von der harmlosen Erotik-Ich hab das Fräulein Helen baden sehn- bis zur Femme fatale-Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben-, von einer Nacht voller Seligkeit bis hin zu der Gewissheit, es wird einmal ein Wunder geschehen, vom Abschiedslied von Richard Tauber, vom Heimwehlied von Marlene Dietrich bis zu Ruth, die gut tut, und zu Hans, der sich beim Tanz so ungeschickt anstellt. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Heiterkeit und Melancholie.

  • Freitag | 15. Dezember | 20 Uhr

    Matz Scheid – Musikant

     

    Matz Scheid zählt seit über drei Jahrzehnten zu den festen Größen der Musikszene rund um den Odenwald, die Pfalz und Hessen. Im Jahr 1989 gründet er mitten im hügeligen Binnenland mit dem „Odenwälder Shanty Chor“ den wohl außergewöhnlichsten „Seemanns(und –frau)-Chor“ Deutschlands. Mit Adax Dörsam, einem der gefragtesten Saitenspezialisten formiert er im gleichen Jahr „Die Wolpertinger“, ein unkonventionelles Comedy-Gitarrenduo und ein Paradebeispiel für die Vielseitigkeit des Bergsträßer Troubadours. Mit der „Dorfmugge“, seinem jüngsten Projekt, ruft er ein musikalisches Power-Duo mit dem international erfolgreichen Produzent und Gitarristen Stephan Ullmann ins Leben. Auch diese Formation ist mittlerweile ein begehrter Live-Act. Weitere Stationen seiner bemerkenswerten künstlerischen Laufbahn sind Bands wie „Cirkus Haselbek“, „Die Cartwrights“ oder die Kult-Formation „Rockfour“.

    Neben all diesen Projekten schreibt der musikalische Tausendsassa sein eigenes Song-Material und interpretiert die Lieder, die ihm am Herzen liegen als Solo-Künstler. 15 Titel sind auf seinem Solo-Album zusammengefasst, das unter dem Namen „Der alte Matz und das Mehr“ bei GIM Records erschien. Der Bezug zu Hemingways Roman kommt nicht von ungefähr, denn auf der CD geht es ähnlich wie in den Stories des amerikanischen Schriftstellers um die Höhen und Tiefen des Lebens und all die unterhaltsamen Banalitäten dazwischen - ehrlich und schonungslos dargestellt, meistens mit einem Augenzwinkern. Matz Scheid bedient sich dabei nur der akustischen Gitarre und seiner Stimme.

    Bei seinen Live-Auftritten präsentiert er einen unterhaltsamen Mix aus deutschsprachigen Songs wie z. B. Mundart-Liedern aus Bayern, der (Kur)Pfalz oder Wien sowie schwedischen, schottischen, irischen Traditionals, Shanties und einigen Adaptionen bekannter Folk-Hits.

    Matz Scheid liebt den Kontakt zum Publikum und versteht es dieses auf lockere Art und Weise in seine Performance mit einzubeziehen. Das schafft eine familiäre Atmosphäre, die jeden Auftritt des bärtigen Barden zu einer äußerst unterhaltsamen Angelegenheit auf hohem musikalischen Niveau werden lässt.

  • Sonntag | 19. November | 15 Uhr       PREMIERE

    FRAU HOLLE spielen

    für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, nach dem Märchen der Brüder Grimm

    Mo. 27. Nov.,  Di. 28. Nov.,  Do. 30. Nov., | 10.30 Uhr

    So. | 10. Dez. | 15.00 Uhr

    Mo. 11. Dez., Di. 12. Dez | 10.30 Uhr

    So. 17. Dez | 15.00 Uhr

    Mo. 18. Dez., Di., 19. Dez | 10.30 Uhr

    Sa. 23. Dez. | 15 Uhr

    Goldmarie und Pechmarie und auch die geheimnisvolle Frau Holle sind wohl jedem bekannt. Frau Holle soll verantwortlich sein für den Schnee im Winter, aber ist Sie ist auch für das Glück oder Pech verantwortlich, dass den Menschen zustößt? Wer ist denn diese Frau Holle eigentlich? Wo kommt sie denn her? Wohnt sie wirklich im Himmel? Und wieso kommt man durch einen Brunnen in Ihr Reich? Alle diese Fragen haben die Kinder an Frau Holle und wir werden sie in unserem neuen Märchenstück spielerisch untersuchen. Die drei Schauspielerinnen entdecken die Welt der Frau Holle mit Lust und großer Spiellaune. Es geht aber auch um die Konkurrenz der Schwestern, das Verhalten der Mutter, um Fleiß und Faulheit und natürlich um Pech und Glück! Das Ganze erzählen die Schauspielerinnen ohne Märchen-Kitsch, aber mit viel Fantasie und Verwandlungsfreude.

    Eine „Märchenstunde“ der besonderen Art für Alle, die das Pech im Leben meiden wollen und das Glück suchen!