Abend-Programm Herbst-Winter `22

Aufgrund der Erkrankung der Schauspielerin findet die Veranstaltung nicht statt!

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Freitag 21. Oktober • 20 Uhr

Madeleine Saveur

Lassen Sie mich durch – ich bin Oma!

Madeleine Sauveur, Komödiantin mit vielen Gesichtern und Musikkabarettistin mit imposanter Gesangsstimme, hatte immer eine genaue Vorstellung davon, wie die Zeit jenseits der 60 aussieht: Da werden Träume verwirklicht, für die vorher nie Zeit war! Endlich in Borneo eine Orang-Utan-Station aufbauen, mit Installateur Kowalski im Bad eine Fußbodenheizung installieren, endlich sich mit einer Donald Trump Maske ins Auto setzen, sich blitzen lassen und fröhlich in die Kamera winken – und immer noch genug auf dem Konto, um Ärzte ohne Grenzen zu unterstützen.
Sie hat ihr Leben als berufstätige Mutter gelebt – jetzt kommt sie selbst dran. Frei schweben im Hier und Jetzt, lautet ihr Motto, und sie hat sich fest vorgenommen, zum ersten Mal im Leben nur an sich zu denken. Doch dann kommt der Anruf, der alles verändert : „Hallo Mama! Du bist jetzt Oma! “ – und schon sind alle Pläne Makulatur.
Dafür stellt sie sich drei Fragen, auf die sie unbedingt eine Antwort finden muss: Warum kommt man im Leben nicht dazu, seine Träume zu verwirklichen? Welche Art von Oma will ich sein – Oma classic oder Oma light? Und wie um alles in der Welt kann es sein, dass man nachts um drei völlig übermüdet ein lebendiges Megaphon mit Verdauungsproblemen stundenlang auf dem Arm trägt – und dabei vor Stolz und Glück aus dem Lächeln nicht mehr rauskommt?
Kapellmeister Clemens Maria Kitschen - verantwortlich für die Kompositionen - brilliert in hohen und tiefen Tönen auf diversen Instrumenten.

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Samstag 29. Oktober • 20 Uhr

Kabarett Kabbaratz

Ich würde alles für mich tun – das Kuschelprogramm

Die anderen denken nur an sich. Nur ich denk an mich. Wird so in der Marktwirtschaft an alle gedacht? Denkste. Nein, es geht nicht um Autofahrer gegen Radfahrer: ein Egoist kann sich auch als Fußgänger rücksichtslos verhalten. Wenn wir Pech haben, begegnen wir einem Geisterfahrer.
Einem Geisterfahrer begegnen hunderte. Es geht um Papoma und Omapa, die ihr Enkelchen in der Hundeschule fit fürs Haifischbecken Zukunft machen. Es geht um Toleranzmonster vor Ort, also die Kehrwoche im Vorort.
Es geht wieder um die beiden Alten, die den jungen Leuten erklären, wie Identitätspolitik und Kanzelkultur funktionieren. In seinem 31. Programm geht es Kabbaratz um Gesellschaft und Gemeinschaft.
Also das große Wir und das kleine ich. Doch, das meinen Evelyn Wendler und Peter Hoffmann ernst. Komisch wird es genau deshalb. Trösten wir uns damit: Das Ego ist ein Luftballon, das Leben voller Dornen.